Heft 2/2021: Haltung

Überall begegnen wir Haltung – ein Containerbegriff, der, insbesondere, wenn er mit symbolträchtigen Zeichen und Bildern verknüpft wird, zentralen Aufforderungscharakter hat: Wer bist du, wofür stehst du, was ist dein Standpunkt, deine Position? Ein jeder/eine jede wird in der Lage sein, Haltung für sich zu definieren, verfügt über Vorstellungen und Erfahrungswissen, was unter Haltung zu verstehen ist. Doch wie kann der Begriff Haltung über das Alltagsverständnis hinaus gefasst und beschrieben werden? Es drängt sich also die Frage auf: „Was ist Haltung?“
Im Schwerpunkt dieser Ausgabe blicken die Autor*innen aus verschiedenen Perspektiven auf den Begriff Haltung. Dabei wird klar: einfache und eindeutige Antworten kann es zu diesen Fragen nicht geben. Das Heft ist vielmehr eine Einladung zum Denken..

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Autor*innen

Reiner Becker
ist Leiter des Demokratiezentrums Hessen an der Philipps-Universität Marburg. Er promovierte im Graduiertenkolleg „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ und ist Mitglied der Redaktion dieser Zeitschrift.

Luis Caballero
studierte Soziologie und Politikwissenschaft und arbeitet zu Demokratietheorie und -forschung, extreme Rechte und Rechtspopulismus sowie Antisemitismus und Rassismus.

Charlotte Grau
macht ihren Bachelor-Abschluss im Studiengang „Soziale Arbeit: transnational.“ Im Rahmen dessen setzt sie sich mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Rassismuskritik und Gemeinwesenorientierter Arbeit auseinander.

Eva Georg
arbeitet seit vielen Jahren in der Beratung gegen rechte Gewalt, ist Systemische Beraterin und Supervisorin, Professorin für Soziale Arbeit an der HS Bremen.

Susann Gessner
ist Professorin für Didaktik der politischen Bildung an der Philipps-Universität Marburg.

Martin Jander
ist Historiker. Er arbeitet als Lecturer bei Stanford University (Berlin), New York University (Berlin) und FU-BEST in Berlin.

Manfred Köhnen
ist Soziologe und forscht zu Diskriminierung und Sozialer Ungleichheit (Intersektionalität). Er arbeitet als Gender-/Diversity-Trainer und Berater.

Ann Marie Krewer
ist Leiterin des Instituts SO.CON der Hochschule Niederrhein sowie Projektleitung in verschiedenen sozialraumorientierten Projekten mit partizipativem Anspruch.

Frauke A. Kurbacher
ist Professorin für Philosophie mit den Schwerpunkten Ethik und Interkulturelle Kompetenz an der HSPV NRW in Münster.

Beate Küpper
ist Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein und Koautorin der Mitte-Studie. Sie ist Mitglied der Redaktion dieser Zeitschrift.

Andreas Langenohl
ist Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Allgemeiner Gesellschaftsvergleich
an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Marvin Lorentzen
ist als studentische Hilfskraft in der Rolle der Redaktionsassistenz für diese Zeitschrift tätig.

Robert Lüdecke
ist Literatur- und Religionswissenschaftler und seit vielen Jahren im Themenfeld Rechtsextremismus tätig. Er verantwortet die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Amadeu Antonio Stiftung.

Cornelia Muth
ist Professorin für Pädagogische Anthropologie an der Fachhochschule Bielefeld. Sie ist Erziehungswissenschaftlerin, Gestaltpädagogin und Systemische Coachin.

Anja Reschke
ist Journalistin, Moderatorin und Buchautorin. Sie arbeitet unter anderem zu den Themen Rassismus und Sexismus, rechtsextreme Gewalt, Spaltung der Gesellschaft und Wirkung von Medien.

Maike Rump
ist Koordinatorin der Mitte-Studie an der Universität Bielefeld und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Niederrhein im Projekt „Eine demokratische Konfliktkultur für die Energiewende“.

Julia Schatzschneider
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut SO.CON – Social Concepts – der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach im Projekt „DemoKon – Eine demokratische Konfliktkultur für die Energiewende“.

Kai Schubert
ist Doktorand am Forschungsbereich Didaktik der Sozialwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Anna Weers
ist Referentin für Rechtsextremismus in ländlichen Räumen bei der Amadeu Antonio Stiftung.

 

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