zdgm_2_16

Heft 2/2016: NSU. Die Folgen

Auch fünf Jahre nach dem Öffentlichwerden des „NSU-Komplex“ gibt es noch viele offene Fragen zur Vernetzung und Einbindung des „Trios“ in die rechtsextreme Szene, zu ihren Kontaktleuten, Helfer_innen und Mitwisser_innen „vor Ort“ sowie zur Arbeit von Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten bzw. von einzelnen Mitarbeiter_innen. Beinahe wöchentlich kommen neue Informationen und Details ans Licht.

Dazu bedarf es einer sorgfältigen Aufbereitung, Sortierung, Einordnung und Interpretation der zahlreichen bekannt gewordenen Informationen und ihrer Zusammenführung zu einem Gesamtbild. Das neue Themenheft NSU. Die Folgen leistet dazu einen Beitrag aus unterschiedlichen Perspektiven.

Leseprobe und Inhaltsverzeichnis       Bestellen

Autoren

Reiner Becker
Dr., Politikwissenschaftler, Leiter des Demokratiezentrums Hessen an der Philipps-Universität Marburg, Mitglied der Redaktion.

Clemens Binninger
seit 2002 Mitglied des Bundestags, Mitglied im Innenausschuss und Vorsitzender des derzeitigen Untersuchungsausschusses „Terrorgruppe NSU II“ sowie Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums.

Irina Bohn
Leiterin des Geschäftsfelds „Sozialer Zusammenhalt und Beteiligung“ am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V., Frankfurt/M.

Frank Buchheit
Dipl.-Päd., M. Eval., ist Mitarbeiter des Referats Prävention beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg und freier Evaluator in ähnlichen Feldern.

Jan Buschbom
Historiker, Vorstand und wissenschaftlicher Berater von Violence Prevention Network.

Selda Demir
engagiert sich in der Initiative „Keupstraße ist überall“ und ist hauptberuflich als Dolmetscherin und Übersetzerin tätig.

Dorina Feldmann
studentische Mitarbeiterin im Projekt „Analyse und Bewertung von aufgeklärten Tötungsdelikten in Berlin hinsichtlich ihrer politischen Aspekte (1990-2014)“, Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität Berlin.

Benno Hafeneger
Dr., Professor (em.) für Erziehungswissenschaft am Institut für Er­ziehungswissenschaft der Philipps-Universität Marburg, Mitglied der Redaktion.

Olga Janzen
M.A., ist Soziologin am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld.

Ramona Kahl
Dr. des., wissenschaftliche Mitarbeiterin im Demokratiezentrum Hessen sowie im BMBF-Projekt „WM³ – Weiterbildung Mittelhessen“ am Institut für Erziehungswissenschaft der Philipps-Universität Marburg.

Christoph Kopke
Dr., Professor für Politikwissenschaft und Soziologie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin, Fachbereich Polizei und Sicherheitsmanagement.

Beate Küpper
Dr., Professorin für Soziale Arbeit für Gruppen und Konfliktsituationen, stellvertretende Leitung des Instituts SO.CON an der Hochschule Niederrhein, Mitglied der Redaktion.

Kurt Möller
Dr., Professor für Theorien und Konzepte Sozialer Arbeit. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Forschung zu Gewalt, Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit, Jugendarbeit, Jugendpolitik, Kultur- und Bildungsarbeit an der Hochschule Esslingen.

Julian Muckel
engagiert sich in der Initiative „Keupstraße ist überall“ und arbeitet hauptberuflich in der Opferberatung Rheinland (OBR), Beratungsstelle für Betroffene rechter und rassistischer Gewalt.

Florian Neuscheler
Sozialarbeiter (M.A.), zzt. wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Soziale Einflussnahme auf Ausstiegswillige der ‚rechten Szene‘ zur Identifikation ausstiegshemmender Faktoren“ sowie im Projekt „Evaluation der ‚Beratungsstelle Hessen – religiöse Toleranz statt Extremismus‘ “.

Gerolf Nittner
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Demokratiezentrums Hessen im „beratungsNetzwerk hessen – gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus“.

Kurt Salentin
Dr., ist empirischer Sozialforscher an der Universität Bielefeld. Er lehrt und forscht zu Migration und Integration, Diskriminierung, Religiosität und Segregation von Einwanderern.

Samuel Salzborn
Dr., Professor für Grundlagen der Sozialwissenschaften am Institut für Politikwissenschaft der Universität Göttingen. Weitere Informationen unter http://www.salzborn.de

Gebhard Schultz
wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Analyse und Bewertung von aufgeklärten Tötungsdelikten in Berlin hinsichtlich ihrer politischen Aspekte (1990-2014)“, Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität Berlin.

Andreas Zick
Dr., Sozialpsychologe, Professor für Sozialisation und Konfliktforschung, leitet das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) an der Universität Bielefeld.

Almut Zwengel
Prof. habil. Dr., Soziologie mit Schwerpunkt interkulturelle Beziehungen Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, Hochschule Fulda.

 

Facebooktwitter