Heft 1/2020: Die Generation, die ihre Demokratie wiederentdeckt

Bedauern über die vermeintlich unpolitische Jugend gehörte über Jahre hinweg zu den Dauerbrennern der Presselandschaft. Passé, seitdem Greta Thunberg freitags die Schule bestreikte und ihrem Beispiel weltweit Millionen junger Menschen folgten: Sie sind Teil einer Generation, die ihre Demokratie wiederentdeckt.

Die junge Generation entdeckt die Demokratie nicht nur für sich, sie erfindet gerade ganz neue Antworten darauf, wie Partizipation und Mitbestimmung gestaltet werden können. Was treibt die junge Generation und ihr politisches Engagement an? Welche Chancen und Potenziale liegen in Fridays for Future und der Vernetzung über die Sozialen Medien? Wo zeichnen sich im Windschatten der Popularität Herausforderungen für unsere Demokratie ab? Und wie können politische Bildung und Demokratieerziehung auf die Wiederentdeckung von Demokratie und Protest reagieren? Das sind die Leitfragen des neuen Hefts der Zeitschrift Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit.

Inhaltsübersicht          Bestellen

Autor*innen

Prof. Dr. Simone Abendschön ist Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methoden der Politikwissenschaft an der Universität Gießen. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich u.a. mit Fragen politischer Sozialisation von Kindern und Jugendlichen.

Dr. Peter-Georg Albrecht ist Politikwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Magdeburg-Stendal. Er arbeitet u.a. zu Fragen von Zivilgesellschaft und Demokratietheorie, Sozialer Arbeit und Wohlfahrtsverbänden.

Irina Bohn ist stellvertretende Institutsleiterin und Bereichsleiterin für "Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention" am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. Frankfurt/M.

Thorsten Gabor ist Referent in der Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg.

Prof. (em.) Dr. Benno Hafeneger lehrte und forscht am Institut für Erziehungswissenschaft der Philipps-Universität Marburg.

Matthias Heyl ist Historiker und Erziehungswissenschaftler. Er ist Leiter der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück und der Pädagogischen Dienste der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.

Hannah Jestädt, M.A. Erziehungs- und Bildungswissenschaften, ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department Erziehungswissenschaft der Universität Siegen.

Ruth Manstetten war bis Dezember 2019 Mitarbeiterin des Instituts für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V., Frankfurt/M. in der wissenschaftlichen Begleitung der Partnerschaften für Demokratie im Bundesprogramm "Demokratie leben!"

Lukas Paul Meya Lukas Paul Meya ist Politikwissenschaftler und schloss ein Lehramtsstudium in ab. Von 2017 bis 2020 arbeitete er für die Berliner Firma planpolitik an der Entwicklung interaktiver Formaten politischer Bildung, zuletzt hauptsächlich im Bereich von Online-Planspiele. Seit März ist er Redaktionsvolontär beim Mitteldeutschen Rundfunk.

Christoph Richter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena. Seine Arbeitschwerpunkte sind Rechtsextremismus- und Demokratieforschung, soziale Ungleichheit und sozialer Wandel.

Dieter Rucht ist Soziologe. Bis zu seiner Emeritierung im Juni 2011 war er Ko-Leiter der Forschungsgruppe Zivilgesellschaft, Citizenship und politische Mobilisierung in Europa. Rucht untersuchte in seiner Karriere zahlreiche politische und soziale Protestbewegungen.

Michael Scholl leitet den Bereich Medien und Kommunikation beim Deutschen Bundesjugendring.

Christopher Schmitz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Göttinger Institut für Demokratieforschung. Schwerpunkte seiner Arbeit sind politische Kulturforschung, Netzkultur und politische Kommunikation in sozialen Netzwerken.

Ludwig Weigel ist Referent für jugendpolitische Themen beim Deutschen Bundesjugendring.

Nava Zarabian studierte Islam- und Musikwissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms- Universität in Bonn. Sie ist Fachreferentin für Islamismus im Internet.

Facebooktwitter